Das Thema Luftfederung wird noch immer als sehr kompliziertes Thema bei den Werkstätten angesehen.
Auch weil man als Mechaniker immer dazu gezwungen wird ein teures Diagnosegerät verwenden zu müssen.
Die Möglichkeit auch ohne Diagnosegerät, einfach nur mit der Erfahrung in diesem Thema vorgehen zu können liegt genau am Mangel an Erfahrung.
Denn eine Diagnose per Computer spukt auf jeden Fall innerhalb von Minuten einen Fehler aus.
Ein Mechaniker ohne Diagnosegerät braucht je nach Fall Tage dafür.
Daher sind wir als Aftermarktanbieter bei freien Werkstätten und Endkunden gefragt was die Vorgehensweise einen Fehler zu finden angeht.
Wurde vom Diagnosegerät erst einmal ein Fehlercode angezeigt gibt es eine klare Vorgehensweise, die der Autohersteller dokumentiert hat.
Jedoch ist bekannt, dass nicht jeder Fehlercode den tatsächlichen Fehler richtig interpretiert.
Der Kunde zahlt dann für diese unklare Diagnose durch den Austausch nicht defekter Teile und durch weitere Werkstattkosten.
Eine freie Werkstatt lässt sich deshalb nicht gerne auf solch eine Odyssee ein.
In vielen dieser Fälle konnten wir durch unsere Erfahrung schnell bei einer Lösung des Problems helfen.

Wußten Sie eigentlich:

Auch Vertragshändler / Werkstätten dürfen Alternativprodukte einbauen.

Konfrontieren Sie Ihre Vertragswerkstatt mit diesen Preisunterschieden, fragen Sie nach Einbau eines Austauschteils oder eines günstigeren Ersatzteils aus dem freien Teilehandel (auch Vertragswerkstätten können grundsätzlich dort ihre Teile beziehen) und erkundigen Sie sich gegebenenfalls auch in einer freien Werkstatt. Dabei brauchen Sie sich um das Thema Sachmängelhaftung und Garantie keine Sorgen zu machen. Für Arbeiten am Fahrzeug, die in einer freien Werkstatt durchgeführt wurden, muss die freie Werkstatt entsprechende Gewährleistung bieten. Und der Garantieanspruch auf das übrige Fahrzeug bleibt davon unberührt, sofern es sich nicht um Folgeschäden aus einer unsachgemäßen Reparatur oder Verwendung eines minderwertigen Teiles handelt.

Rechtliches zum Thema Ersatzteile:

Den freien Handel mit Autoersatzteilen und die Möglichkeit, sowohl im freien wie auch im markengebundenen Handel Originalteile und nachgebaute Teile zu vertreiben, regelt die Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung, kurz GVO. Hierdurch wird eine Monopolstellung der Autohersteller als alleinige Vertriebsstellen von Ersatzteilen vermieden, was letztendlich den Wettbewerb fördert und dem Verbraucher zu Gute kommt.
Die GVO regelt die unterschiedlichen Vertriebsformen und definiert gleichzeitig die Eigenschaften von Ersatzteilen, die zur Einteilung in die jeweiligen Begriffe herangezogen werden.

Erklärung zur Verordnung (EG) Nr. 1400/2002 der Kommision vom 31. Juli 2002, Artikel 1 Absatz 1:

Als Originalersatzteile darf man unsere Produkte von WABCO, AMK , Bilstein, Delphi, Continental, Staiger und Miessler Automotive bezeichnen, da sie vom selben Hersteller stammen und in gleicher Qualität sind wie die Bauteile, die für die Montage des Neufahrzeugs verwendet werden oder wurden.  
Und nach den gleichen Spezifizierungen und Produktionsanforderungen hergestellt werden, die vom Kraftfahrzeughersteller für die Herstellung der Bauteile oder Ersatzteile des fraglichen Kraftfahrzeugs vorgegeben wurden.                                                                                                                                                                                         
Die alte Bezeichnung: „Identteil“: Nach neuester Gesetzgebung ist der Begriff des Identteils überholt; diese Teile werden nun ebenfalls als Originalteile bezeichnet.

"Nachbauteile" werden von einem Kfz-Teilehersteller produziert, der mit diesem Produkt nicht auch gleichzeitig Lieferant des Fahrzeugherstellers ist, für dessen Modell das spezifische Nachbauteil passt. Das Nachbauteil ist dem Original- bzw. Identteil nachempfunden und erfüllt dessen Funktion.
In Deutschland ist der Nachbau von Autoteilen grundsätzlich erlaubt. Diese Ersatzteile sind daher „Qualitativ gleichwertige Ersatzteile“.

Austauschteil (AT-Teil) sind durch Bearbeitung in den Neuzustand versetzte Autoteile, die der Qualität eines Neuteils entsprechen.               
In unserer Beschreibung auch als „generalüberholtes Ersatzteil“ bezeichnet.